Auf nach Versailles - Photoshooting

Auf nach Versailles - Photoshooting

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Fotoshooting in Versailles.

Versailles, eine Stadt, ein Schloss und eine Gartenanlage zum Verlieben.

Wie viele von mir wissen, mache ich nicht wirklich viel Urlaub und arbeite mehr. Aus diesem Grund bin ich sehr froh, dass Steffi an einem Abend zu mir meinte, 'komm lass und nach Versailles fahren' - ich war direkt Feuer und Flamme für die Idee. Das Hotel wurde noch am selben Abend noch gebucht und meine Vorfreude wuchs von Woche zu Woche.

In der Zeit zwischen unserem Gespräch und der Abreise entwickelten Steffi und ich Ideen, wie ich sie in Yogaposen fotografieren kann. Die Ideen wuchsen und veränderten sich. Schließlich überlegten wir uns auch, uns in Abendkleidung abzulichten. Es würde mein erstes Fotoshooting im Ausland werden, was ein wundervoller Gedanke.

Der Tag der Abfahrt war sehr entspannt für uns beide und von der Fahrt selbst gibt es kaum etwas Nennenswertes zu berichten. Um Paris kamen wir in die üblichen Staus, die jedoch bekannt waren und da wir ohne Zeitdruck reisten, ließen wir diesen Stau innerlich vorbeigehen, wie Wolken am Himmel die ihrer Wege gehen.

Versailles, Du hübsche

Skulptur beim Schloss

Als wir im Hotel ankamen, konnte Steffi mit einem lächeln ein Upgrade erwirken,so das wir ein Zimmer mit Balkon bekamen. Das Hotel war ein Ibis Hotel, das in Ordnung war, für das Upgrade zahlten wir nicht viel und das schönste am Hotel war, es war nur 400 m vom Schloss Versailles entfernt.

Am ersten Abend sind wir gleich noch losgezogen und fanden in einer kleinen Gasse ein Restaurant, bei dem draußen sitzen konnte und die Speisen waren nicht so hochpreisig wie erwartet, aber sehr lecker.

Der Samstag begann wie bei Steffi und mir wie üblich, mit einem Espresso und einer "Hallo-Welt-Zigarette-schön-das-es-Dich-gibt".

Espresso mit Aussicht auf Cathédrale Saint-Louis
Cathédrale Saint-Louis
Nach unserem Frühstück ging es durch die Straßen von Versailles und zur Cathédrale Saint-Louis, die uns morgens schon immer auf unserem Balkon begrüße.

Auf dem Weg zur Kathedrale kamen wir durch einige kleine Gassen und an einem Markt vorbei.

Die Umgebung war erfüllt vom Duft der gerade aufgehenden Tulpen, dem Gewusel auf den Straßen und den Touristen, die schlendern ebenfalls den Ort erkunden.

Nach diesem Spaziergang und etliche Bilder später gingen wir in Richtung Schloss. Wir waren erschrocken und überwältigt von den Ausmaßen, dem Prunk und der Protzigkeit.  

Warte mal, ich habe da eine Idee

Der Anblick war, ist, nachhaltig und ist immer noch überwältigend schön.

Wie es in Frankreich vom Louvre und dem Eiffelturm bekannt ist, sind die Schlangen vor diesen touristischen Hotspots ebenso überwältigend, wir hatten eine Schlange, die sich rund um den Vorplatz erstrecke. Da Steffi zu anfang direkt erfahren hatte, das wir noch Tickets in einem anderen Gebäude zu holen waren, teilten wir die Arbeit auf, sie hielt unseren Platz in der Schlange und ich holte die Tickets. Nach gut einer dreiviertel Stunde waren wir auch im Schloss.

Das Schloss war um die Uhrzeit, es muss um 13 Uhr gewesen sein, total überlaufen und so entschieden wir uns erst mal in den Garten zu verziehen, welcher so weitläufig ist, da sich dort die Menschenmassen gut verteilten.

Der Garten an und für sich ist schon ein einzelner Besuch wert, die Größe dieser Landschaft kann ich gar nicht in Worten wiedergeben höchstens in einem Wort - gigantisch.

Abgesehen von den verwinkelten Ecken, Irrgärten und Springbrunnen blieb mir der angelegte See in Erinnerung der einläd zum Bötchen fahren.

Eine Übersicht aus Wikipedia zum Garten.

Wikipedia CC0

Nach ausreichender Stärkung in einem der kleinen Biergärten ging es weiter Richtung dem Petit Trianon, die Heimstätte von Marie Antoinette.

Petit Trianon

Nach diesem Besuch ging es wieder Richtung Schloss. Zum Glück konnten wir direkt ins Schloss gehen ohne groß in einer Schlange warten zu müssen, jedoch auch hier wurden wir noch mal durch die Sicherheitskontrollen geschickt. Die Besichtigungen im Schloss erschließen sich auf zwei Trakte die wir besucht haben. Einen mit dem Spiegelzimmer und das andere mit den Gemächern des Königs und seiner Garde.

An dieser Stelle lasse ich Bilder für sich sprechen.

 

Das Shooting

Nach unserem Besuch im Schloss wie auch im Garten war es Zeit für unser Fotoshooting.

Der Abend war bereits herein gebrochen und wir konnten mit der blauen Stunde arbeiten. Dieses Licht war wundervoll, nicht hell, nicht dunkel, sondern schon ein bisschen mystisch. Wir nahmen einige Spots in angriff, die zuvor schon heraus besucht hatten und fanden zwischendurch neue, die uns ermöglichten Bilder, so wie auch Szenen zu erstellen.

 

An dieser Stelle möchte ich mich bei Dir, Steffi, bedanken. Du bist nicht nur ein super Modell für Bilder, nein, Du bist mir auch sehr ans Herz gewachsen und den ich nicht mehr missen möchte. Das Wochenende war wunderbar und Deine Art zu denken hat es mir dankenswerterweise sehr leicht gemacht unsere Ideen mit der Kamera fest zuhalten.

 

Epilog

Mir ist bewusst, das leider auf einigen Bildern Staub oder ähnliches zu sehen ist, jedoch sind auch das Erfahrungswerte, die ich zum Ausbau meines Hobbys in Zukunft beachten werde. Nichts desto troz, war es für mich nicht nur ein schöner Urlaub, es war auch eine wunderbare Lernkurve für das, was noch kommen wird.

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