Roadtrip 2020 - Bye Deutschland und Hallo Dänemark 🚎

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Von Husum nach Rømø

Nach der Horrornacht war ich ganz froh, den Camper wieder zu satteln und weiter zu ziehen. Wobei so viel weiter bin ich gar nicht gekommen - erstmals. Husum war meine nächste Anlaufstelle. Auch hier versuchte ich auch Geld zu wechseln, klappte auch nicht. Jedoch, ich konnte hier doch ein paar schöne Bilder machen.

Ich bin echt froh darüber in der EU zu leben, weil Grenzübertritte einfach kein Thema sind, keine langen Staus oder andere Art an Kontrollen, die etwas die Urlaubsstimmung trüben. Wobei hier muss ich auch sagen, es ist wahrlich ein Privileg so zu reisen, das man / ich nicht vergessen. Gerade auch zu solchen Pandemie Zeiten.

Bei dem Grenzübertritt heißt es erstmal langsam fahren und den Tempomat auf 80 km/h einstellen. In den Abständen von gut allen zwei Kilometern kam ein Kreisel und der erste WOOOOOOOOW Effekt stelle sich ein, als über die Verbindungsbrücke, zwischen dem Festland und der Insel Rømø entlang fuhr. Die Wind zerrte am Frachtschiff, so dass in der Spur bleiben zu einer Aufgabe wurde. Das Frachtschiff ist nicht unbedingt groß, ein Fiat Ducato in normalen Maßen, aber der Wind tat einiges daran, dass es sich wie eine Fregatte anfühlte die hart mit dem Wind kämpft. Was mir in Dänemark aufgefallen ist, überall gibt es gut ausgebaute Haltebuchten, in den man kurz verweilen kann - schön gemacht.

Als dieser Abschnitt gemacht war, suchte ich weiter nach einer Bank, teils ein echt blödes unterfangen, weil trotz Apple Karten und HereWeGo ich keinen Automaten gefunden hatte, also nahm ich erst mal Vorlieb mit so einem "Standard ATM", der Wechselkurs an den Teilen ist unterirdisch schlecht, aber gut ich mag physisches Geld. Ich konnte nur als kleinste Summe 1000 DKK abheben, das sind ca. 130 €. Wie ich später feststellen sollte, niemand will Papiergeld haben.

Der Campingplatz "Autocamperplads Oasen-Rømø" war schnell gefunden und wie in Eutin, komplett Kontaktlos gestaltet, man bekommt eine Karte, um die Duschstationen zu öffnen oder auch Strom zu tanken. Nachdem die Ankommen-Handgriffe erledigt waren, wollte ich mir gleich die Gegend anschauen und passend zum Sonnenuntergang war ich auch schon auf dem Deich.

Das Internet hier, war mal wieder die Pracht, es funktionierte sogar so gut, dass ich nach Germany per FaceTime anrufen konnte, ohne dass die Verbindung zu sehr gestört wurde. Apropos Internet, bzw. mobiles Internet, hier klappte der Grenzübergang gar nicht so unproblematisch. Da ich das mobile Internet über meine eSim beziehe, mussten noch die Einstellungen angepasst werden, blöd, wenn man das Internet dazu braucht. Zum Glück hatte ich noch etwas Datenvolumen auf meiner normalen Simkarte. Sonst hätte es doch schnell zum Henne - Ei Problem werden können.

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