Roadtrip 2020 - Markkleesee und Leipzig 🚎

Roadtrip 2020 - Markkleesee und Leipzig 🚎

Ankommen am Markkleesee

Die Nacht in Zwickau war wesentlich besser als die Nächste zuvor. Morgens war ich sogar „fitter“ als sonst, das war für mich schon mal ein echter Mehrwert.

Auf dem Weg in Richtung Leipzig, bzw. um genauer zu sein, zum Markkleesee, fuhr das Frachtschiff wie eine Lok aufschienen. Dank solcher technischen Spielereien, wie Curse Control (Tempomat und Limiter) kann man auch den Verbrauch in Grenzen halten.
Kaffeepausen sind wichtig

Der Campingplatz am Markkleesee war überschaubar, vielleicht so an die 40 Camper inkl. Zelte. Der Check-in war ebenso schnell erledigt, wie auch danach ein kleiner Spaziergang am See entlang. Eine Nebenerscheinung des schönen Wetters war, dass ich mir ziemlich den Pelz verbrannt habe. Die Sonne im September ist doch intensiver als gedacht, war aber zu diesem Zeitpunkt doch sehr willkommen.

Nach dem ersten Fischbrötchen an der Promenade ging es zurück den Camper, es war Zeit um Vorbereitungen für den Abend zu treffen, da ich die Goldene- und Blauestunde einmal per Zeitraffer und Abends noch die Sterne übern See fotografieren wollte.

Ausblicke

Astro-/Sternfotografie war bisher kein Thema für mich. Ich hatte das bei anderen immer bewundert und wollte das selbst mal probieren. Eigentlich hatte ich gedacht, ich könnte das auf der Wasserkuppe machen, aber nachdem mir das so vergällt wurde, habe ich mir den Markkleesee ausgesucht. Das lustige ist, Fotografen tricksen ja gerne und damit der Steg gut zu sehen ist, bin ich da einfach mal der Lampe vom Handy rumgelaufen und habe den ausgeleuchtet. Bei einer 15s Belichtung und einem ISO Wert von 800 ist das keine wirkliche Kunst, aber ein Hilfsmittel.

Die Nacht hatte etwas Schweres für sich und ich wusste, der nächste Tag wird lang. So habe ich nach meinen Sternenbildern mich recht fix wieder in den Camper gemacht.

Für den nächsten Tag stand dann ein Besuch in Leipzig an. Die Stadt ist schön und so voller leben. Die Menschen sind wunderbar unterschiedlich. Von Punks, zu Goths und „Normalos“ habe ich dort alles gesehen. Gerade der südliche Teil der Stadt hatte es mir angetan. Dank Sascha, habe ich dann die Ecke um den Modeladen Mrs Hippie mir angesehen, echt toll, aber das Städtische ist aktuell nicht mein Thema. Ich brauche eher Wald, Wiese und Seen. Also rauf aufs Rad, über Connewitz und andere Stadtteile zurück zum Campingplatz.

Dies war die auch schon wieder der letzte Abend auf dem Campingplatz am Markkleesee. Der Nächste Tag war eher so „Campers-Normale-ToDos“, Frischwassertank füllen, Chemie-Toi leeren, Grauwasser entsorgen, also nichts was wirklich spannend ist, aber wichtig.

Weiter geht es in Richtung Harz, bzw. Brocken.

Vorheriger Beitrag Nächster Beitrag