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Zwischen E-World und Tetraeder

Tag 2 - E-World - Energie - Eindrücke

Der zweite Tag starte ruhig, da ich nicht vorhatte mich direkt zur E-World zu hetzen, weil es der letzte Tag des Kongresses war und die meistens Aussteller eh schon fertig mit der Welt sind, muss ich nicht auch noch wie ein HB-Männchen durch die Gegend springen, das mag niemand, der schon mal drei Tage am Stück eine solche Messe begleitet hat.

Die Messe umfasste um die 750 Aussteller unter anderem auch die Firma, für die ich arbeite und auch für die ich vor etlichen Jahren gearbeitet habe. Die E-World ist, wenn man es so nimmt eine pure Netzwerk-Veranstaltung und ein Klassentreffen, den die Energiewirtschaft ist auch nicht so groß und im Vergleich zum Fußball wird auch üblich abgeworben, weitergeben usw. – ein bunter kleiner Haufen halt.

Das schöne war, direkt zum Betreten der Messe habe ich eine alte Kollegin aus der Direkt-Vertriebszeit entdeckt, als ich noch ‚Key-Assistent for Key Account-Management‘ war – die Spanier lieben Titel die kaum auf eine Visitenkarte passen. Wir erkannten uns direkt wieder, erzählten von Kollegen die gingen, die kamen und die jetzt die Karriere-Leiter hoch und runter gegangen sind. Dieses Thema hatte ich noch einige male an dem Tag, mit Ex-Kollegen und neuen Bekanntschaften, wie schon gesagt, es ist wie im Fußball – nur die Prämien sind etwas schmaler.

Dieses Jahr stand vor allem das Thema ‚Smart City‘ im Vordergrund. Nicht verwunderlich nach dem neuen Messstellen Betriebsgesetz (MsBG), dies quasi den Grundstein dafür – gesetzlich – legte. Es gab etliche interessante Vorträge, angefangen von ‚Visionen 2025 für eine moderne Energiewirtschaft‘, deren „Reallife Kommentarspalte“, die Fragenden bei dem Vortrag eigentlich nur das Thema GroKo behandelte, bis hin zu Vorträgen von Personalabteilungen, die einstimmig erzählten das Assessment-Center mittlerweile völlig uninteressant wären, wichtiger sei es, selbst wenn der Lebenslauf nicht stringent sei, diesen gut zu klären, hier passt der alte Satz „erkläre was Du kannst, den Rest lass weg“.

Etliche Gespräche später über das was die Energiewirtschaft sein soll und was sie ist, was die Auswirkungen der Marktlokation und Messlokation in Bezug auf Messstellenbetreibern sind, verließ ich die Messe. Dankenswerterweise fragte mich niemand, ob ich einen neuen Job suchen würde. Aktuell sind ganz andere Probleme in der Energiewirtschaft zu bewältigen. Nach dem ich mich bei jeglichem EVU verschiedet habe, mit dem gesprochen habe, ging es wieder Richtung Hotel – nun nicht ganz, da ich am nächsten Tag zu den Zeche Zollwerken wollte, konnte ich es mir nicht nehmen lassen, dort zur blauen Stunde vorbei zu fahren.

 

Bilderreihe E-World

 

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